Mein Name ist Robert Behrendt. Als „seenplatte.guide“ habe ich mich teilweise selbständig gemacht und biete unabhängig von jeder Institution Führungen/Touren in Neustrelitz und der Mecklenburgischen Seenplatte an. Bald möchte ich eine Stadtführung zu Neustrelitz als Garnisonsstadt der Sowjetarmee anbieten. Ich bin Baujahr 1987. Für mich ist die Zeit, als die sowjetischen Streitkräfte hier stationiert waren, eine historische Angelegenheit. Deshalb möchte Zeitzeugen einladen, die mir erzählen können wie es sich damals angefühlt hat mit all den militärischen Einrichtungen, gesperrten Bereichen und russischen Soldaten in der Stadt. Welche persönlichen Begebenheiten und Geschichten können den Nachgeborenen und weit hergereisten Gästen der Stadt diese Zeit greifbar machen? Auch zum militärischen Alltag der Soldaten und Offiziere sowie Anlagen, Gebäude oder Technik würde ich mir Notizen machen.

Weshalb?

Neustrelitz war einer der größten Standorte der Sowjetarmee in der DDR. Ich finde zur Geschichte der Stadt gehört dieser Aspekt dazu. Vor Allem die Eindrücke der Bewohner, die nicht in wissenschaftlichen Abhandlungen dazu festgehalten werden sollten nicht in Vergessenheit geraten. (wirklich Literatur dazu habe ich aber auch nicht gefunden). Es gibt ja kaum bauliche Überreste von den Kasernen. Ich habe schon ein paar Gelände erkundet. Es wird da ja oft auf die ehemalige Landesirrenanstalt verwiesen, aber da stehen ja eigentlich nur die Gebäude aus der ursprünglichen Nutzung. Deshalb sind gerade die Erzählungen aus dieser Zeit wichtig. Ich würde mich auf freuen, wenn Sie zum Thema relevante Fotos haben, die ich mir einscannen dürfte.

zu mir als Person

Ich komme ursprünglich aus den weiteren Umland von Neustrelitz, bin hier zur Schule gegangen und wohne nach einigen Jahren in Rostock und Bayern nun direkt in Neustrelitz. Ich interessiere mich für die regionale Geschichte und habe mich teilweise selbstständig gemacht, um unter Anderem geführte Touren bzw. Stadt- und Landschaftsführungen in meiner neuen alten Heimat anzubieten. Das Angebot baue ich gerade auf, ich recherchiere dazu. Ich möchte sozusagen mein Hobby zum Beruf machen und gleichzeitig meinen Beitrag dazu leisten das kulturhistorische Erbe von Mecklenburg-Strelitz zu bewahren und zeitgemäß zugänglich zu machen.

Wie stelle ich mir ein Zeitzeugen-Gespräch vor?

Zum Ablauf, wie ich es mir vorstelle: Ich würde mit den Zeitzeugen meine geplante Strecke durch die Stadt abgehen, sozusagen einen Spaziergang unternehmen (Markt/Glambecker See/Mühlenstraße) in dem ich meine geplante Tour zeige und wir ins Gespräch kommen. Gerne lade ich Sie auch zu Kaffee und Kuchen in der Stadt ein.

Melden Sie sich einfach bei mir, wenn Sie mir helfen möchten Wissen aus dieser Zeit zu bewahren und es zeitgemäß zugänglich zu machen.

Eindrücke von meinen Gelände-Erkundungen

Auch das „Russenmagazin“ gegenüber vom Friedhof, die „Russenbäckerei“ in der Zierker Straße, das Lazarett und Haus der Offiziere im Carolinum und weiteres sind mir ein Begriff. Was das Alles für Neustrelitz bedeutet hat, das interessiert mich.

Robert Behrendt
kontakt@seenplatte-guide.de

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